Die Philosophie der Kinderbuch-Reihe

Kinderbuch-AutorIch lebe mit meiner Familie in Berlin. Als mein Sohn in den letzten Jahren immer wieder neue Abenteuergeschichten von mir hören wollte, weckte das meine Inspiration.

Geschichten über ängstliche Häschen und andere freundliche Waldbewohner wollte er jedoch nicht mehr hören. Am liebsten mag er Bücher mit einer stimmungsvollen Atmosphäre, glaubhaften Charakteren, einer dramatischen und dennoch humorvollen Handlung und sehr viel Action. So habe ich mir für ihn kindgerechte Abenteuer dieser Art ausgedacht.

Meine Erzählungen habe ich mit ihm in Bilderbüchern verarbeitet, für die er die Bilder gemalt hat. Schon beim ersten Teil war mir klar gewesen, dass ich nicht nur eine einzige Geschichte erfunden hatte. Ich hatte ein lebendiges Universum voller Magie vor mir, welches sich ständig weiter entwickelte.

Monster Piraten (Leuchtturm der Abenteuer)In meinen Abenteuergeschichten geht es um das Zusammentreffen unserer bekannten Welt mit der magischen Welt des Planeten Himmelblau. Die magische Welt bleibt aber nicht dort, sondern dringt in unsere ein und das führt zu spannenden oder lustigen Situationen. Kinder mögen diese Mischung aus unserer Welt und einer Fantasiewelt mit magischen Elementen.

Auch wenn ein Autor in Fantasiegeschichten viele Freiheiten hat, sind mir Logik und Machbarkeit sehr wichtig. Kinder sind kritische Leser und Zuhörer, die sofort erkennen, wenn etwas nicht zusammenpasst. So gibt es im Universum des »Leuchtturms der Abenteuer« klare Regeln, nach denen die magische Welt funktioniert. Nur so wird bei den Lesern das logische und analytische Denken gefördert.

Das Verhalten meiner Protagonisten und Antagonisten – egal ob magisch oder nicht – ist unabhängig von der magischen Welt nachvollziehbar und begründet. »Böse« Leute sind nicht einfach nur »böse«, es gibt für ihr Verhalten auch einen Grund. Das gilt auch für die »lieben« Leute. Mein Universum unterscheidet sich in dieser Hinsicht also kaum von unserer Welt. Meine Protagonisten erleben viele Krisensituationen und müssen Entscheidungen treffen. Das regt die Kinder zum Nachdenken an, wie sie sich selbst in dieser Situation verhalten würden und das fördert die soziale Kompetenz.

Ich möchte Kinder zum »freiwilligen« Lesen motivieren. Das funktioniert meiner Meinung nach am besten mit spannenden und lustigen Geschichten.

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Artikel von Karim Pieritz

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